Reishi Pilz – unser Ratgeber

Die traditionelle chinesische Medizin bedient sich unterschiedlicher Kräuter, um Patienten von ihrem Leiden zu befreien und ihnen ein vollkommen neues und positives Lebensgefühl zu bescheren. Ginseng dürfte vielen Menschen als eines der beliebtesten Heilmittel der traditionellen japanischen und chinesischen Medizin in diesem Fall ein Begriff sein. 

Einen noch höheren Stellenwert genießt jedoch der Heilpilz Reishi. Diesem wurden bereits vor mehreren Jahrtausenden erstaunliche und vielfältige Wirkungen zugesprochen. Aktuelle Studien haben diese Wirkungen nun genauer untersucht und haben sie in den Ergebnissen ihrer Studien bestätigt. Das hört sich interessant an. Also, was ist Reishi und was kann dieses alte traditionelle chinesische Heilmittel?

Diese Auswirkungen hat der Pilz auf den Körper

Im Körper gibt es viele Auslöser, welche für Unwohlsein sorgen und Krankheiten hervorrufen oder auch verschlimmern können. Umso interessanter ist es, dass Reishi auf die meisten Symptome und Krankheiten zu reagieren weiß, indem er über die entsprechenden Inhaltsstoffe verfügt.

In dem Zusammenhang mit den unterschiedlichen Beschwerden und Krankheiten im Körper, wirkt sich der Heilpilz vor allem in dem Bezug auf:

  • Entzündungen
  • Muskelschmerzen
  • oxidativen Stress
  • die Funktionsweise des Immunsystems

positiv aus.

Die Entzündungen

Entzündungen sind in dem Körper nicht zu unterschätzen. Sie:

  • sind schmerzhaft.
  • breiten sich schnell aus.
  • provozieren unterschiedliche Krankheiten.
  • verschlimmern Symptome.
  • beschleunigen den Verlauf einiger Krankheiten.

Der Reishi Pilz wirkt den Entzündungen mit seinen natürlichen Triterpenen effektiv entgehen. Denn diese:

  • lindern die Entzündung.
  • beugen der Entstehung neuer Entzündungen vor.
  • sind mit ihrer Wirkungsweise mit dem Kortison zu vergleichen.

Das schwache Immunsystem

Wie die Entzündungen, wirkt sich auch ein schwaches Immunsystem schlecht auf den Allgemeinzustand des Körpers aus. Dieses:

  • schafft es nicht effektiv die Schadstoffe abzuwehren.
  • blockiert die Selbstheilungskräfte.
  • favorisiert die Entstehung von Krankheiten.

Durch die Einnahme des Heilmittels Reishi erfährt das Immunsystem eine starke und vor allem zuverlässige Unterstützung, indem Reishi:

  • das Immunsystem stärkt und in seinen Funktionen unterstützt.
  • den Körper gesund hält und gleichzeitig für das allgemeine Wohlbefinden der Menschen sorgt.
  • die Selbstheilungskräfte des Körpers aktiviert.

Der oxidative Stress

Stress in allen Formen und Erscheinungen wirkt sich negativ auf den Körper und dessen Gesundheit aus. Umso wichtiger ist es, mit Reishi ein Heilmittel gefunden zu haben, welches aktiv gegen diesen vorgeht. Der Pilz aktiviert die drei wichtigsten Stoffe, welche aktiv gegen den oxidativen Stress vorgehen und hat somit einen indirekten Einfluss auf das Wohlbefinden der Betroffenen.

Bei den drei Stoffen handelt es sich um:

  • Superoxiddismutase,
  • Glutathion-S-Transferase
  • Laccase.

Muskelschmerzen

Reishi verfügt über Adenosin. Dieser Stoff kommt im Zusammenhang mit schmerzenden und verkrampften Muskeln zum Tragen.

Der Neurotransmitter Azetylcholin ruft zwischen dem Nerv und der Kontraktion der glatten Muskulatur eine Erregungsübertragung hervor, welche sich in der Form von:

  • Verspannungen
  • Krämpfen
  • Schmerzen

äußert.

Genau dort setzt Adenosin an und beruhigt die Muskulatur.

Zusammenfassend wirkt sich Reishi wie folgt auf den menschlichen Körper und Organismus aus:

  • Blockade der Histaminausschüttung
  • Senkung des Cholesterinspiegels in Leber und Plasma
  • Vorbeugung jeder Art der Entzündungen
  • Verhinderung des oxidativen Stresses, welcher Leben und Nieren schädigt
  • Wiederherstellung des Leuko-, Erythro- und Thrombozytenspiegels, welcher nach einer Behandlung durch Röntgenstrahlen in Ungleichgewicht gerät.
  • Schutz der Nerven
  • Förderung der Differenzierung der Nervenzellen
  • Beruhigung des Herzens
  • Verhinderung der Akkumulation von Toxinen im Körper
  • Aktivierung des Immunsystems

Dass Reishi diese Funktionen und heilenden Wirkungen mit sich bringt, behauptet nicht nur die traditionelle chinesische Medizin, sondern diesen Umstand haben zahlreiche aktuelle Studien ebenfalls bestätigt.

Lindern von allergischen Reaktionen 

Eine Allergie macht den Betroffenen das Leben schwer. Aus diesem Grund nehmen viele Betroffene sogenannte Antihistaminika zu sich oder Leben mit der Allergie. Mit Reishi haben Betroffene jedoch eine vollkommen natürliche Möglichkeit den Allergien entgegenzuwirken und ihnen den Kampf anzusagen.

Reishi kann in diesen Fällen:

  • die Ausschüttung der Histamine verhindern.
  • Entzündungen lindern, welche mitunter ein Grund für die Entstehung der Allergien sind.
  • das Immunsystem unterstützen und die Schadstoffe besser aus dem Körper schleusen. Ist das Immunsystem geschwächt, reagiert der Körper in der Form von Allergien auf die Schadstoffe im Körper.

Besondere Wirkung auf die menschliche Lunge und Leber

Nicht selten leiden die Leber und die Lunge unter Krankheiten, welche die Betroffenen in ihrem täglichen Leben stark einschränken. Oft besteht die Therapie der Krankheiten aus starken Medikamenten, welche einige Nebenwirkungen mit sich bringen. Aus diesem Grund sehen sich viele Menschen alternativ nach natürlichen Heilmethoden um. Studien haben herausgefunden, dass sich der Reishi Pilz positiv sowohl auf die Leber als auch auf die Lunge auswirkt.

Die Lunge

Chronische und auch temporäre Erkrankungen der Atemwege sind für die Betroffenen besonders unangenehm. Für diese Zwecke kann Reishi Abhilfe schaffen und effektiv gegen diese Art der Erkrankung vorgehen. Dass das möglich ist, ist mitunter auf die Tatsache zurückzuführen, dass der Heilpilz einen positiven Einfluss auf die Sauerstoffsättigung im Blut hat.

Als Energie Tonikum:

  • erhöht er die Ausdauer.
  • sagt er den Krankheiten den Kampf an und mindert die Symptome.

Zu den besagten Krankheiten gehören unter anderem:

  • Asthma und Husten
  • (chronische) Bronchitis
  • Atemnot und viele weitere chronischen Erkrankungen der Atemwege

Dass es sich auch hier nicht um eine reine Behauptung handelt, beweist eine Studie aus Tibet. Dort haben Wissenschaftler eine Studie mit 900 Soldaten durchgeführt. Diese haben sich allesamt in eine Höhe von circa 4.700 Metern begeben. Diese Höhe gilt als sauerstoffarme Umgebung und:

  • erschwert die Sauerstoffzufuhr ungemein.
  • ruft Nebenwirkungen, wie zum Beispiel Übelkeit und Erbrechen hervor.

Dank der Einnahme des Heilpilzes hatten die Probanden der Studie jedoch weder mit einer erschwerten Atmung noch mit den Nebenwirkungen zu kämpfen.

Die Leber

Die

  • leberregenerierenden
  • entgiftenden

Eigenschaften des Reishi-Pilzes kommen vor allem in dem Bezug auf die Leber zum Tragen. Mit diesen unterstützt das traditionelle Heilmittel die natürliche Funktionsweise des Organs und befreit es von Schadstoffen.

Am besten entfaltet der Pilz seinen Wirkstoff, wenn die Krankheit die Leber noch nicht allzu sehr geschädigt hat. In diesem Fall wirkt Reishi am besten als:

  • begleitende Therapie für die Behandlung von Leberkrankheiten, wie zum Beispiel Hepatitis A, B und C.
  • vorbeugende Maßnahme für den Schutz vor Krankheiten.

Bei diesen Krankheiten kann der Reishi Pilz eingesetzt werden

Der alte traditionelle Heilpilz wirkt sich mit seiner umfangreichen Wirkungsweise auf die unterschiedlichsten Krankheiten aus. Zu diesen gehören unter anderem:

  • unterschiedliche chronische Krankheiten, wie zum Beispiel Hepatitis oder Bronchitis
  • Krebs und Nebenwirkungen der Krebstherapie
  • Erkrankungen des Immunsystems (unter anderem Autoimmunerkrankungen)
  • Probleme mit dem Blutdruck (mit besonderem Fokus auf den Bluthochdruck)
  • Unterschiedliche Allergien
  • Erkrankungen des Herzens
  • Erkrankungen der Atemwege
  • Angst-, und Panikattacken, Depressionen und Schlaflosigkeit
  • Muskelschmerzen
  • Entzündungen und mit dieser im Zusammenhang stehende Krankheiten

Der Reishi in der traditionellen chinesischen Medizin

Wie schon gesagt, findet der Reishi Pilz seit mehr als mehreren tausend Jahren Anwendung in der traditionellen chinesischen Medizin. Aus dieser hat dieser nun auch seinen Weg in die konventionelle Behandlung der Krankheiten gefunden.

Immer mehr Ärzte gestehen dem natürlichen Heilmittel seine positiven Wirkungen zu und auch in der chinesischen, traditionellen Medizin findet dieser nach wie vor seine Anwendung bei unterschiedlichsten Krankheiten, wie zum Beispiel Allergien oder Entzündungen.

Das alte chinesische Arzneimittelbuch „Shen Long Ben Tsao“ teilt den Heilpilz in die höchste der drei Kategorien der Kräuter ein und bezeichnet dieses als „Kraut der Götter“.

Tee aus dem Reishi Pilz kochen

Über einen Tee kann:

  • der Pilz seinen Wirkstoff gut entfalten.
  • der Körper die positiven Eigenschaften des Pilzes besser nutzen und von diesen profitieren.

Um den Tee zuzubereiten gebraucht es nichts weiter als:

  • 1 TL Pilzpulver oder 1 EL geraspelte Pilze
  • etwas heißes Wasser

Die Pilze werden in eine Tasse gegeben und dort mit dem heißen Wasser übergossen. Bevor der Tee durch ein Sieb abgegossen wird, muss er für 15 Minuten abgedeckt und gezogen gelassen werden.

Der Tee bringt einen etwas bitteren Geschmack mit sich, weshalb viele Nutzer diesen vor der Einnahme mit etwas Honig süßen.