Heilpilze – Überblick über wichtige Pilze

Heilpilze sind zwar vor allem in den letzten Jahren am Aufkommen, finden in der Alten Chinesischen Medizin (TCM) und auch in der traditionellen Medizin anderer Länder, wie zum Beispiel Japan und auch Russland, seit mehreren tausend Jahren ihre Anwendung.

Schon die alten Mediziner wussten um die äußerst vielfältigen und positiven Wirkungen der Heilpilze bescheid und wandten diese schon von tausenden Jahren an, um:

  • Symptome zu lindern.
  • Krankheiten zu heilen.

Aktuell sind viele Forscher und Wissenschaft darauf bedacht, die positiven Wirkungsweisen der Heilpilze, anhand unterschiedlicher unabhängiger Studien nachzuweisen und auf möglicherweise weitere Effekte der Pilze zu stoßen.

Doch, was sind diese Heilpilze eigentlich ganz genau? Wieso finden sie seit mehreren tausend Jahren Anwendung in der Traditionellen Chinesischen Medizin und haben nun auch ihren Weg in andere Teile der Länder, sogar bis in die Schulmedizin hineingefunden?

Heilpilze – was ist das?

Wie es der Name dieser Pilze bereits andeutet, handelt es sich bei Heilpilzen um Pilze, welche heilende Kräfte mit sich bringen und sich somit positiv auf den Körper der Nutzer und ihre Gesundheit auswirken.

Verantwortlich dafür sind die zahlreichen Inhaltsstoffe, welche in den Heilpilzen vorhanden sind und einer jeweils anderen Aufgabe im inneren des menschlichen Organismus nachgehen.

Unter all den vielen Pilzarten, welche es auf der Welt gibt (in der Anzahl dürften es mehr als 1,5 Millionen bekannte Pilze sein) gelten nur sehr wenige als Heilpilze und entfalten ihre positiven Wirkungen auf den Körper der Anwender.

Zwar sagt die TCM, dass es die Pilze ein wahres Wundermittel sind und bei den verschiedensten Beschwerden Abhilfe schaffen, doch Wissenschaftler verlassen sich nicht auf die reinen Aussagen. Sie untersuchen die Pilze in unterschiedlichen Studien, welche zwar bislang noch keine Langzeitergebnisse liefern, dafür aber bereits erste Resonanzen zulassen. Diese lassen ganz klar und deutlich die Vermutung zu, dass die alten Mediziner Recht mit ihrer Annahme hatten und sich die Pilze positiv auf die Gesundheit und das Wohlbefinden der Menschen auswirken können.

Diesen Umstand erklären sich die Wissenschaftler durch die Tatsache, dass die Heilpilze:

  • das Immunsystem effektiv unterstützen und ihm somit dabei helfen Schadstoffe aus ihm zu entfernen und von diesem fernzuhalten.
  • schädliche und krankheitsprovozierende Entzündungen im Körper lindern und ihnen auch effektiv vorbeugen.

Mit diesen beiden Eigenschaften ist es aber nicht genug. Zwar gelten:

  • Entzündungen
  • ein geschädigtes Immunsystem

als Hauptverursacher vieler weiterer Krankheiten, doch die Heilpilze bringen zusätzlich viele weitere Inhaltsstoffe und somit auch Wirkungen mit sich.

Anwendungsbereiche der Pilze

Die vielen Inhaltsstoffe, welche sich in den Pilzen befinden, wirken sich diese auf unterschiedlichste Art und Weise positiv auf den Körper und die Gesundheit der Anwender aus. Aus diesem Grund nutzen auch Mediziner die natürliche Heilmethode und verschreiben diese unter anderem als:

  • Prophylaxe
  • wirksame Therapie bei unterschiedlichen Krankheiten

Um nachvollziehen zu können, in welchen Teilen des Körpers die Pilze anschlagen und ihre positiven Wirkungen verbreiten, muss man sich auch mit ihrer Zusammensetzung auseinandersetzen.

Die Inhaltsstoffe der Pilze:

  • wirken als einzelner Wirkstoff in bestimmten Bereich des Körpers.
  • spielen in ihren Wirkungen zusammen und unterstützen sich somit bei der Heilung und der Bekämpfung bestimmter Krankheiten und Symptome.
  • haben einen positiven Einfluss auf die Stoffwechselprozesse und regen diese an.
  • blockieren negative Prozesse, welche die Gesundheit der Menschen gefährden.

Die Tatsache, dass die Inhaltsstoffe nicht nur einzeln, sondern auch gemeinsam agieren, bringt den Vorteil mit sich, dass sie im Körper für die Entstehung eines gesunden und wertvollen Gleichgewichts sorgen. Von diesem Umstand profitieren, wie schon gesagt, die unterschiedlichsten Bereiche des Körpers, vor allem aber:

  • das Immunsystem, welches durch die Unterstützung der Pilze einwandfrei funktionieren soll.
  • der Stoffwechsel, welcher durch die Pilze in eine gute und harmonische Balance gebracht wird.

Das Immunsystem

Wie gut das Immunsystem funktioniert, konditioniert das Wohlbefinden und die Gesundheit des Körpers. Ist dieses angeschlagen und arbeitet nicht einwandfrei, haben es:

  • Krankheitserreger
  • Bakterien
  • Schadstoffe

ein leichtes, sich in den Körper einzuschleusen und dort mit ihren negativen Auswirkungen Schaden in Form von Entzündungen und anderen Symptomen und Krankheiten anzurichten.

Die Pilze sollen sich mit ihren Inhaltsstoffen und Wirkungsweisen auf das Immunsystem auswirken und:

  • dieses in der Eigenschaft und Funktionsweise unterstützen.
  • dieses aktiv in der Krankheitsabwehr und Gesunderhaltung des Körpers fördern.
  • die Balance wiederherstellen, welche durch die Keime und Schadstoffe in Ungleichgewicht gebracht wird.
  • den menschlichen Organismus aktiv schützen, indem die Selbstheilungskräfte wieder aktiviert werde.
  • Allergien vorbeugen und auch lindern. Denn, Allergien sind nichts weiter als eine Reaktion des Körpers auf die Bakterien und Keime, welche sich in diesen einschleusen. Ein gut funktionierendes Immunsystem hat keinen Anlass mehr, über Allergien auf Schadstoffe und Keime zu reagieren.

Die Schadstoffe in der Leber und in den Nieren

Die Leber und die Nieren werden täglich von Schadstoffen geplagt und negativ beeinflusst, welche über:

  • die Ernährung
  • die Umwelt
  • eigene körperliche Prozesse und dadurch entstehende Abfallstoffe

ihren Weg in den Körper der Menschen finden.

Durch die Tatsache, dass die Pilze aktiv gegen die Ausbreitung der Schadstoffe vorgehen, indem sie sie aufspalten und aus dem Körper ausscheiden, entlasten sie die Leber und die Nieren aktiv. Das Ganze ist auch unter dem Begriff der Entgiftung bekannt.

Entzündungen hemmen

Wie schon gesagt, befinden sich an der Wurzel der unterschiedlichsten Krankheiten die Entzündungen, welche aus diesem Grund behandelt werden müssen. Mit dem hohen Gehalt an Triterpenen machen die Heilpilze genau dies möglich. Sie verfügen über:

  • antibakterielle
  • antivirale
  • fungizide

Eigenschaften und helfen dem Körper mit diesen:

  • Entzündungen effektiv fernzuhalten.
  • die bestehenden Entzündungen zu lindern.

Krebserkrankungen lindern?

Aktuelle Forschungen legen einen besonderen Fokus auf die Krebserkrankungen, unter welchen viele Menschen leiden. Dabei ist es nicht nur die Krebserkrankung selbst, welche den Patienten zu schaffen macht, sondern auch die Behandlung der Krebserkrankung geht mit vielen unangenehmen Nebeneffekten einher. In diesem Zusammenhang sollen die Heilpilze:

  • zu einem positiven Verlauf der Krankheit beitragen, in dem sie über antitumorale Eigenschaften verfügen.
  • eine positive Auswirkung auf Nebenwirkungen haben und diese somit erträglicher gestalten.
  • die positiven Effekte der Chemotherapie verstärken.

Der Rest des Körpers

Auch der Rest des Körpers profitiert von den Heilpilzen, was zum größten Teil auf die Enzyme zurückzuführen ist. Diese sind in großer Anzahl im Körper vertreten und:

  • wirken unterstützend auf den Stoffwechsel und das Immunsystem.
  • stellen die Balance des Stoffwechsels wieder her und versorgen diesen mit den wichtigen Enzymen.

Welche Heilpilze gibt es?

Die bekanntesten Heilpilze werden hier genauer dargestellt:

Reishi

Vor allem aus der TCM ist der Reishi Pilz bekannt und bringt mit seinen vielen positiven Inhaltsstoffen viele Effekte mit sich. Mit den umfangreichen Inhaltsstoffen ist der Pilz auch unter den beiden Namen:

  • „Pilz der Langlebigkeit“
  • „Pilz der Hundertjährigen“

bekannt und wirkt vor allem Symptomen, welche im Zusammenhang mit dem Alter stehen, entgegen.

Denn Reishi:

  • bringt den Stoffwechsel der Betroffenen auf den Stand eines biologisch jüngeren Menschen.
  • unterstützt den Stoffwechsel und das Immunsystem in ihrer Funktionsweise.
  • geht oxidativen Stress mit seinen enthaltenen Antioxidantien an.
  • unterstützt die Nervenzellen und das Neuritenwachstum.
  • senkt den Blutzucker-, und den Cholesterinspiegel.
  • beugt Entzündungen vor und kann diese effektiv im Körper bekämpfen.
  • entgiftet die Leber und geht somit aktiv gegen Krankheiten, wie zum Beispiel Hepatitis, vor.
  • reduziert chronischen Stress, welcher Nieren in ihrer Funktionsweise schädigt.
  • ruft eine allgemein beruhigende Wirkung im Körper der Menschen vor.

Chaga

Während Reishi in China verbreitet ist, findet Chaga in Russland seine Anwendung und überzeugt auch in diesem Fall mit dem „Verjüngungseffekt“. Vor allem in den Bezug auf Krebserkrankungen soll sich Chaga positiv auswirken.

Dazu gesellen sich:

  • antioxidative Wirkungen, welche aktiv gegen chronische Entzündungen vorgehen.
  • positive Wirkungen auf Pankreatitis.
  • beruhigende Wirkungen auf die Darmflora.
  • vorbeugende Eigenschaften, welche den Körper aktiv bei der Reduktion des Gewichts unterstützen und einer Fettleber vorbeugen.

Raupenpilz

Durch die Tatsache, dass der Raupenpilz erst Raupenlarven befällt und sich dann durch diese frisst, kann er sich durch die Sporenbildung ausbreiten. Daher stammt auch der Name des Heilpilzes, wobei die heutigen Modelle über Bioreaktoren gezüchtet werden und auf die Raupenlarven verzichten.

Der Raupenpilz:

  • senkt die Werte des Blutfetts und des Blutzuckerspiegels.
  • reduziert schlechtes Cholesterin.
  • wirkt sich positiv auf Erkrankungen der Atemwege, wie zum Beispiel Asthma, aus.
  • lindert Probleme, welche auf das Herz-Rhythmus-System zurückzuführen sind.
  • beugen Blutgerinnseln vor.
  • bringt eine antibakterielle Wirkung mit sich und bekämpft mit dieser unterschiedliche Krankheiten.
  • steigert die Libido effektiv.
  • fördert die Durchblutung.
  • verbessert die kognitiven Fähigkeiten.
  • beugt chronische Erschöpfung und Müdigkeit vor

Wichtige Inhaltsstoffe – Übersicht

Die Heilpilze setzen sich zwar jeweils anders zusammen, doch allesamt verfügen sie über eine große Anzahl an vielen unterschiedlichen Wirkstoffen, von welchen der Körper in einem großen Ausmaß profitiert. Wie schon gesagt, wirken diese Wirkstoffe einzeln und auch gemeinsam und wirken sich dadurch durch und durch positiv auf die Gesundheit und die Genesung des Körpers aus.

TriterpeneBringen eine entzündungshemmende Wirkung mit sich
EnzymeSind für allem für den Stoffwechsel und für das Immunsystem wichtig
Mineralstoffe und SpurenelementeZu diesen gehören unter anderem Kalium, welcher den Blutdruck senken können soll
BallaststoffeMit antibakteriellen und antioxidativen Wirkungen, wie zum Beispiel die ß-Glukane
GlykoproteineTragen zu der Stärkung des Immunsystems bei
VitamineA, B, C, E und vor allem in umfangreicher Ausführung der Gruppe B (B1, B2, B3, B6, B12)
Chitin
  • Regt mit seiner Wirkung das Immunsystem an.
  • Hilft dem Körper aktiv bei der Bekämpfung der Parasiten.
  • Unterstützt effektiv bei der Abnahme von Gewicht.
  • Unterstützt Knorpel, Sehnen, sowie auch Bänder und Knochenstrukturen.

Heilpilze bringen zwar viele Inhaltsstoffe mit sich, können diese aber nur unter der Voraussetzung ausbreiten, dass sie richtig und angemessen angewandt und eingesetzt werden. In diesem Fall ist es wichtig, dass für die Einnahme der Pilze:

  • ganze Pilze oder Pilzpulver verwendet wird.
  • auf hoch konzentriertes Extrakt zurückgegriffen wird. Dieses findet vor allem in dem Zusammenhang mit chronischen Erkrankungen und den schlimmen Krebserkrankungen Anwendung.
  • auf Produkte geachtet wird, welche voll und ganz auf Pestizide, Schwermetalle oder auch andere Schadstoffe verzichtet.

Positive Aspekte der Heilpilze

Die Heilpilze bringen einige Vorteile mit sich, welche unter dem Aspekt der Krebserkrankung und dem Körper im Allgemeinen zu betrachten sind.

Die Vorteile in dem Bezug auf die Krebserkrankungen

Heilpilze:

  • senken das Risiko für Frauen an Brustkrebs zu erkranken um bis zu 60 %. Dafür müssen sie täglich 4 Gramm getrocknete Pilze aufnehmen.
  • sorgen für eine bessere Reaktion der Patienten auf die Therapie.
  • verstärken die positiven Effekte der Chemotherapie.
  • steigern das Wohlbefinden der Betroffenen und liefert ihnen eine deutlich bessere Lebensqualität.

Die allgemeinen Vorteile

Die Tatsache, dass bereits 40% der Wirkstoffe der Medikamente aus der Pharmaindustrie auf die Wirkstoffe aus Pilzen zurückgreifen, zeigt, wie viele Vorteile diese mit sich bringen. Ein bekanntes Beispiel dafür sind die Antibiotika.

Heilpilze:

  • stärken und unterstützen das Immunsystem, was an dem hohen Gehalt an ß-1,3-1,6-Glucan.
  • lindern Schmerzen und beugen Allergien vor, was an dem hohen und wichtigen Gehalt der Triterpene in den Heilpilzen liegt.
  • befreien als natürliche Tonika vor allem die beiden Organe Leber und Niere von schädlichen Stoffen, welche die Entstehung weiterer unangenehmer Beschwerden und Krankheiten provozieren können.
  • stärken und unterstützen das zentrale Nervensystem, indem sie es beruhigen und ihm zur gleichen Zeit die Motivation geben, immer weiter zu wachsen und sich immer weiter auszubreiten.