Reishi Nebenwirkungen – nicht nur positive Effekte

Die Traditionelle Chinesische Medizin, welche kurz auch als TCM bezeichnet wird, findet nicht nur seit mehreren tausend Jahren Anwendung, sondern ist zudem dafür bekannt auf natürliche Kräuter und Pflanzen zurückzugreifen, um Menschen zu heilen und die Symptome zu lindern, unter welchen sie leiden.

Ein Heilmittel, welches sich in diesem Zusammenhang einer sehr großen Beliebtheit erfreut, ist der Reishi Pilz. Dieser ist ein fester Bestandteil der TMC und trifft nun auch in Europa vermehrt auf Zuspruch. Grund dafür sind die vielen positiven Wirkungen, welche hinter dem Heilpilz vermutet werden.

Während die positiven Wirkungen aus der TCM überliefert werden und auch einige Studien bereits erste Ergebnisse bezüglich der Auswirkungen erzielen konnten, stellt sich für viele Forscher und Wissenschaftler die wichtige Frage nach möglichen Nebenwirkungen des Heilpilzes.

Denn, zwar soll sich der Heilpilz in dem Bezug auf:

  • den Stoffwechsel
  • die Leber
  • das Immunsystem

positiv auswirken, doch die Nebenwirkungen sollten nie außen vor gelassen werden.

Mit welchen Nebenwirkungen muss gerechnet werden?

Dass die vielen Anbieter und Informationsportale bezüglich des Reishi Pilzes ausschließlich auf die positiven Eigenschaften des Pilzes verweisen und die Nebenwirkungen kaum bis gar nicht erwähnen, liegt nicht daran, dass sie diese nicht erwähnen wollen, sondern an der Tatsache, dass die Nebenwirkungen noch nicht ausreichend erforscht sind. Zwar werden aktuell Forschungen und Studien durchgeführt, doch Ergebnisse der Langzeitstudien lassen bislang noch auf sich warten. Allerdings gehen die Wissenschaftler nicht von schlimmen Nebenwirkungen aus – schließlich findet Reishi seit mehreren Jahrtausenden Anwendung in der TCM.

Studien zur Wirkungsweise des Reishis 

Wie schon erwähnt stehen Studien bezüglich der Nebenwirkungen des Heilpilzes bislang aus und lassen somit auf sich warten. Es ist somit nicht möglich genaue und zuverlässige Aussagen bezüglich der Nebenwirkungen zu treffen. Dasselbe gilt im Übrigen für die Wirkungen des Pilzes. Auch diese basieren die Wissenschaftler und Forscher bislang zum größten Teil auf:

  • den Überlieferungen der TCM.
  • den Ergebnissen der Kurzzeitstudien.
  • den Erfahrungen unterschiedlicher Nutzer.

Auswirkung auf unsere Psyche?

Interessant ist in dem Bezug auf den Reishi Pilz die Wirkung dieses Pilzes auf die Psyche des Menschen. Diese leidet oft unter:

  • schlechter Stimmung
  • schlechter Laune
  • negativen Gedanken
  • Depressionen

Bei all diesen negativen Symptomen redet die TCM von negativen Einflüssen auf das „Qi“. Das „Qi“ dürfte den meisten Menschen aus „Feng Shui“ ein Begriff sein. Dabei steht dieser für die Lebensenergie, welche sich für ein gesundes, glückliches und vor allem ausgeglichenes Leben im Gleichgewicht befinden sollte. Genau das ist mit negativen Einflüssen nicht der Fall.

Während die TCM ein gut fließendes Qi an der Wurzel für eine gesunde Psyche sieht, macht die Wissenschaft den Serotonin-Spiegel für Glücksgefühle verantwortlich. Nicht umsonst wird der Botenstoff Serotonin auch als Glückshormon bezeichnet.

Die TCM liegt dabei jedoch nicht falsch, wenn sie behauptet, dass Reishi das „Qi“ besser fließen lässt und somit die Psyche positiv beeinflusst. Denn in dem Heilpilz befindet sich Tryptophan. Bei diesem Stoff handelt es sich um einen Vorboten des Glückshormons Serotonin. Als Vorbote wirkt sich dieser auf den Hormonhaushalt aus und trägt effektiv und aktiv zu einer Aufhellung der Stimmung bei.

  • Aus den Augen der TCM bringt Reishi das „Qi“ zum Fließen.
  • Aus den Augen der Wissenschaft lässt Tryptophan den Serotonin-Spiegel ansteigen.

In beiden Ansichtsweisen profitiert die Psyche von dem Heilpilz.